Die Methode „Achtsamkeit ist alles!“: Was ist das?

Die Essenz von Achtsamkeit sind Aufmerksamkeit und ein klares Bewusstsein

Es geht darum, sich darin zu üben, wach und anwesend in seinem jetzigen Leben zu sein. Ohne es gleich mit Urteilen zu versehen wie „wertlos“, „super“ oder „daraus wird nie was“. Neugierig in sich hinein horchen und beobachten. Was passiert da gerade? Dadurch merken Kinder schon bald, dass Versagensgedanken oder sorgenvolle und negative Gedanken bloße Gedanken sind. Keine Tatsachen. Sie tauchen auf, bleiben kurz hängen und lösen sich wieder auf.

„Achtsamkeit ist alles!“ ist ein Achtsamkeitstraining nach der Methode Eline Snel

Dieses acht- bis zehnwöchige Achtsamkeitstraining (oder Mindfulnesstraining) „Achtsamkeit ist alles!“ richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 19 Jahren. Während des Trainings von durchschnittlich einer Stunde pro Woche lernen Kinder, aus einer freundlichen, aufmerksamen Grundhaltung heraus, ihre Aufmerksamkeit zu stabilisieren, auszurichten und zu lenken. Sie werden mit der Welt in ihrem Inneren vertraut, ohne sogleich über das, was sie (oder andere) denken, fühlen, erfahren, urteilen zu müssen. Sie lernen, mit Ruhe und Unruhe zu gegebenen Momenten umzugehen. Sie lernen, „bedrückende Gedanken und Gefühle“ zu erkennen und nicht zu unterdrücken oder sich von ihnen mitreißen zu lassen, sondern ihnen einfach freundliche Aufmerksamkeit zu schenken. Aber vor allem lernen sie, nett zu sein, zu sich selbst und zu anderen.

Mehr Informationen über die Entstehung und den Hintergrund dieses Achtsamkeitstrainings erhalten Sie unter „Die Ursprünge“. (Link in Kürze)

 

Für Kinder von 5 bis 12 Jahre…

Wenn Kinder schon früh lernen, ihre Aufmerksamkeit zu beruhigen, zu stabilisieren und auszurichten, entsteht Ruhe im Geist. Ein „ent-stresster“ Geist lernt besser, findet für dieselben Probleme andere Lösungen und wird weniger impulsiv von seinem „Autopiloten“ gelenkt. Bewusster und mit Ruhe. Und das macht einen großen Unterschied.

 

… Und für Kinder von 13 bis 19 Jahre

Häufig kommen Jugendliche zu den Trainings, weil ihnen düstere Gedanken zu schaffen machen, ihr Kopf übervoll ist mit Grübeleien über schulische Leistungen oder anderes, sie an mangelndem Selbstvertrauen leiden, Angst haben, nicht dazu zu gehören, oder an Schlafbeschwerden leiden. Im Training lernen sie, auf den Wellen, die es im Leben nun einmal gibt, zu „surfen“. Mit der App Sitting Still können sie mühelos bei sich zuhause üben.

 

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